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Ev. luth. Kirchengemeinde Kirchdorf  

   
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Ihre Kirchengemeinde Kirchdorf

Ev.luth. Kirchengemeinde Kirchdorf
Marktstraße 3, 27245 Kirchdorf

Montag bis Freitag 9.00 Uhr - 12.00 Uhr, Dienstag 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr

Email: KG.Nikolai.Kirchdorf@evlka.de


Telefon 04273/336

Fax: 04273/1776

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    "Aktuelles"

    Monatsspruch Juli 2016 – 2.Mose 33, 19
    Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des HERRN: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.

    Mose lernt Gottvertrauen! So möchte ich diese eindrucksvolle, in manchem auch rätselhafte Geschichte überschreiben. Am Anfang steht eine Bitte des Mose: „Lass mich deine Herrlichkeit sehen!“ Wir ahnen schon: Die Bitte ist verwegen. Denn darf das ein Mensch versuchen: Gott zu sehen, also die Geheimnisse und Rätsel der Welt zu entschlüsseln? Ein vergänglicher Mensch, Gottes Geschöpf, will mitten im Leben den Ewigen sehen? Deswegen gibt es die klare Antwort: Das geht nicht! „Mein Angesicht kannst du nicht sehen.“ Und unterstrichen wird das mit einem Hinweis auf die gewaltigen Kluft zwischen Gott und Mensch: Auf der einen Seite der sterbliche, mit Schuld beladene Mensch, der nicht mal mit seinem eigenen Leben klar kommt und oft selbst seinen Nächsten in seinen Nöten nicht sieht; auf der anderen der ewige Gott, mit dem man nicht rechten oder verhandeln kann: „Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig.“ Nur von Gott her kann diese Kluft überwunden werden.
    Unerkannt, ungesehen, ist Gottes Hand über mir, ist der Gott, der sich in der Gestalt Jesu zeigte, an meiner Seite. Wir können Gottes Angesicht nicht sehen, aber wir machen mit der Bibel und immer wieder in unserem Leben Erfahrungen, die uns sagen lassen: Ja, wir haben Gottes Güte erfahren, wir haben seine Herrlichkeit gespürt. Und so lernen wir mit Mose Gottvertrauen. Auch wenn es eng wird in unserem Leben, wenn Ängste wachsen und Sorgen, Gott ist bei
    uns. Solches Gottvertrauen macht auch unabhängig von Beifall und Erfolg. Und solches Gottvertrauen schützt uns vor der Ungeduld, die immer sofort den Erfolg, sofort das Geld, sofort die Lösung eines Problems sehen will.
    Die Sommerzeit, für viele zugleich Urlaubszeit, lädt ein die Gaben Gottes und die Größe und Schönheit seiner Schöpfung neu zu entdecken und zu genießen.


    Ihr Pastor Norbert Preibusch

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