Der neue Flyer für den "Integrativen ev. - luth. Kindergarten Scharringhausen" ist da! ![]() |
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Besuch im Pflegezentrum Kirchdorf In regelmäßigen Abständen besuchen Kindergartenkinder das Pflegezentrum in Kirchdorf. Es wird jedes Mal ein Thema für die alten Menschen und die Kinder vorbereitet. Zum Vorbereitungsteam gehören Hannelore Stemmermann aus Freistatt, Marlies Nordbrink aus Kirchdorf und Birgit Brückner–Ihlo vom Kindergarten. Zu den Terminen werden die Kinder mit dem Westwindbus abgeholt. Wilhelm Backhaus, der auch ehrenamtlich zum Pflegedienst gehört, ist unser Fahrer. Im September lautete das Thema alte Küchen- und Haushaltsgeräte. Frau Stemmermann hatte aus ihrer Privatsammlung die unterschiedlichsten Haushaltsgeräte mitgebracht. Für alle war ein Brottrunk zur Verkostung von Marlies vorbereitet. Dazu wurden alte Kannen und Behälter gezeigt. Die Kinder durften mit einem alten Hobel Kohl raspeln und bekamen erklärt, wie Sauerkraut oder Schnippelbohnen hergestellt wurden. Wer von den Kindern genügend Kraft hatte, konnte mit einer alten „Brotmaschine“ Schwarzbrot schneiden. Auch davon gab es Probierhäppchen mit Sirup. Mit allen Sinnen „riechen“, „schmecken“, „anfassen“ und „sehen“ erfuhren die Kinder etwas von Früher. Die Bewohner des Pflegeheimes konnten sich durch die Betrachtung der mitgebrachten Gegenstände und den praktischen Aktionen gut erinnern. Sie wurden zum Erzählen angeregt und berichteten stolz, dass sie mit diesen Geräten noch gearbeitet haben. Zu unserer Überraschung bekamen wir in unserem Kreis einen Gast: Irmgard Krebs aus Bahrenborstel hatte sich als Erntefrau verkleidet und zeigte in ihrer Tracht, wie sich auch die Kleidung von damals zur heutigen Zeit gewandelt hat. Der Besuch im Pflegezentrum hat allen sehr viel Spaß gemacht und im Oktober sind die Bewohner in den Kindergarten eingeladen. B. Brückner-Ihlo |
Tante Emma im Kindergarten ![]() Gern war Tante Emma der Einladung von Marlis Nordbrink gefolgt und am 02.09.2011 zu uns in den Kindergarten gekommen. Frau Nordbrink hatte die Idee, Tante Emma, die zum Förderprogramm „Kümmern statt Kummer“ gehört, einzuladen. Somit wurde die Tante Emma quasi an uns verschenkt. Tante Emma brachte Geschichten vom Bauernhof mit und hatte auch viele Lieder im Gepäck. Die Kinder waren begeistert und konnten klatschen oder mitsingen. Sie hörten, was Onkel Wilhelm aus Kirchdorf früher so alles erlebt hat und was die Bauernhoftiere im Stall machen und wie es geht, aus Eiern Süßigkeiten zu machen. |
Ende Juni hatte der Kindergarten einen Überraschungsbesuch. Am Nachmittag kam Ulrich Vogt und überbrachte dem Kindergarten eine Geldspende in Höhe von 50 Euro. Das Geld wurde von den Heimat- und Verschönerungsverein Bahrenborstel und Holzhausen gespendet. Stellvertretend für den Kindergarten nahm Frau Brückner-Ihlo die Spende entgegen. |
„Stapellauf“ ... Im Rahmen seines Praktikums hat Fabian Hinnenthal gemeinsam mit den Kindern ein Boot gebaut, das nun den Spielplatz des Kindergartes bereichert. |
Unser Ev.-luth. Kindergarten Scharringhausen Die Grundlage unserer Arbeit ist das christliche Menschenbild: Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes. Unser christlicher Glaube prägt unsere Einstellung zu den Kindern und ihren Familien, die unsere evangelische Kindertageseinrichtung als Ort der Freude, des lebendigen Lernens und wertschätzenden Miteinanders erfahren. In der Bildung und Betreuung von Kindern wollen wir Glauben lebbar und erlebbar machen – als lebensbejahende Erfahrung und Orientierung für jedes Kind und seine Familie.

Unser Bildungsverständnis ist davon geprägt, dass wir Kinder als begabt betrachten, die selber große Lust und Fähigkeiten haben, ihre Welt entdecken zu können und verstehen zu wollen. Wir verstehen uns als Entwicklungsbegleiter /- innen der Kinder. Auf der Grundlage einer guten Beziehung ermöglichen wir den Kindern vielfältige auch herausfordernde Erfahrungen in einer anregungsreichen Umgebung. Wir nehmen geduldig die Selbstlernprozesse der Kinder wahr, lassen sie zu und motivieren die Kinder zur Beteiligung, sozialem Miteinander und Eigenverantwortung.
Trägerschaft – Einzugsbereich - Gruppen
Der Ev. – luth. Kindergarten Scharringhausen liegt in der Trägerschaft der Ev. Kirchengemeinde Kirchdorf. Es werden Kinder – unabhängig vom Bekenntnis – aus Kirchdorf, Scharringhausen, Bahrenborstel, Holzhausen, Kuppendorf und Herde betreut. Es gibt vier Vormittagsgruppen, zwei Regelgruppen und zwei Integrationsgruppen. Das Alter der Kinder liegt zwischen drei und sechs Jahren. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit eine Ganztagsbetreuung in Anspruch zu nehmen. Zusätzlich trifft sich die Kleinkindgruppe drei mal wöchentlich ( montags, dienstags und donnerstags ) am Nachmittag. Die Aufnahmekapazität in den Regelgruppen beträgt je 25 , in den Integrationsgruppen maximal 18 Kinder und am Nachmittag 15. Die Ganztagsbetreuung ist für 25 Kinder vorgesehen.
Betreuungszeiten: Sonderöffnungszeit 07.30 bis 08.00 Uhr, Regelgruppe 08.00 bis 12.00 Uhr, Integrationsgruppe 08.00 bis 13.00 Uhr, Mittagessen 12.oo bis 13.00 Uhr, Ganztagsbetreuung 08.00 bis 16.30 Uhr, Kleinkindgruppe 14.00 bis 17.00 Uhr. In jeder Kindergartengruppe sind zwei Erzieherinnen tätig. Die Integrationsgruppen sind mit zwei Erzieherinnen und einer heilpädagogischen Fachkraft besetzt. Die Kindergartenleiterin ist von der Gruppenarbeit freigestellt und arbeitet täglich von 8.00 bis 13.00 Uhr und mittwochs von 13.00 bis 16.30 Uhr.

Tagesablauf
Unser Tagesablauf gibt den Kindern und den Erzieherinnen eine verbindliche Struktur. Jedes Kindergartenkind wird am Morgen in seiner Gruppe mit einem Lied oder Spiel begrüßt. Mit einem gemeinsamen Morgenkreis startet der Kindergartenvormittag. Der Morgenkreis leitet die anschließende Angebotsphase ein. Jedes Kind ordnet sich einem Angebot zu. Diese Zuordnung wird anhand einer Angebotstafel visualisiert. Die Angebotsphase selbst ist eine sehr konzentrierte Einheit, da sich die Kinder und Erzieherinnen für diesen Zeitraum auf ein Angebot festgelegt haben. Es gibt pro Tag ca 6 bis 8 Angebote, die parallel angeboten werden. Ein Wechsel in ein anderes Angebot ist nur tageweise möglich. Um den Kindern den Ausblick auf verschiedene Angebote zu geben, werden sie für eine Dauer von 14 Tagen geplant.
Nach der Angebotsphase gehen die Kinder ins Freispiel oder zum Frühstück. Jetzt beginnt eine „ offene Phase“, die Kinder können gruppenübergreifend in den unterschiedlich eingerichteten Räumen spielen. Das Freispiel sowie auch das Frühstück wird jeweils von einer Erzieherin begleitet.
Zum Abschlusskreis treffen sich die jeweiligen Gruppen wieder im eigenen Gruppenraum. Gruppeninterne Angelegenheiten können besprochen werden und der Kindergartenvormittag klingt mit einer Verabschiedung aus.
Natürlich gibt es auch besondere Tage im Kindergarten z. B. Gruppentage, Projekttage, Turntage oder Geburtstage. Dann bleibt die betreffende Kindergartengruppe zusammen und es findet dann auch ein gemeinsames Frühstück statt.
Ab 12.00 Uhr beginnt die Abholphase und die Kinder aus den Regelgruppen verlassen das Haus. Die Kinder, die an der Ganztagsbetreuung teilnehmen oder zum Mittagessen angemeldet sind, essen gemeinsam in einem Gruppenraum während andere bis 13.00 Uhr betreut werden.
Nach 13.00 Uhr findet sich die Ganztagsgruppe zusammen. Nach einer Mittagspause geht es weiter in den Nachmittag. Die Nachmittage im Kindergarten sind nach unterschiedlichen Schwerpunkten gestaltet z. B. Kochen oder Backen, Bewegungserziehung, Musikangebot, Entspannungsübungen. Bei der gemeinsamen Planung im Team werden die Angebote zu einem Thema gewählt. Die Angebote sind schwerpunktmäßig den unterschiedlichen Lernbereichen zugeordnet, damit die Kinder ganzheitlich in ihrer Entwicklung gefördert werden können. Außerdem findet eine Differenzierung der Angebote nach den Entwicklungsständen der Kinder statt.

Bericht vom 23. Treffpunkt Kindergarten „Werte bilden mit Gefühl – Die Förderung von Mitgefühl als religionspädagogische Aufgabe 1. Tag Der Vortrag von Prof. Dr. Elisabeth Naurath (Uni Osnabrück) hat uns einen kleinen Einblick in das Thema „Werte bilden mit Gefühl – Die Förderung von Mitgefühl in der Elementarpädagogik“ gegeben. Die kindliche Entwicklung läuft umso besser, wenn Bindungsbeziehungen zu verschiedenen Betreuungspersonen aufgebaut werden können. Eine gute Bindung zu den Erziehungsberechtigten, wie Eltern, Erzieherinnen, Großeltern, usw. ist sehr wichtig für die Bildung von Mitgefühl. Die frühe Förderung von Mitgefühl und Hilfsbereitschaft erhöht das Verantwortungsbewusstsein, vermindert Gleichgültigkeit, bringt Menschen einander näher und eröffnet vielfältige Perspektiven einen menschlicheren Miteinanders im Lebensraum Kindergarten und darüber hinaus. Der Zusammenhang von Mitgefühl und Barmherzigkeit ist auch im Alten und Neuen Testament an folgenden Geschichten zu erkennen: Gott führt sein Volk aus dem altem Ägypten Gott schickt uns seinen eigenen Sohn Der heilige St. Martin; Der barmherzige Samariter; Für uns ist jedoch sehr wichtig; nur was wir selbst als wertvoll empfinden, können wir als Wert auch weitervermitteln. 2. Tag 1. Workshop "Let`s come together": Aus Feinden werden Freunde In diesem Worksshop wurde das Gleichnis von Barmherzigen Samariter durch die Erweckung innerer Bilder und Erfahrungen anhand eines Bodenbildes nach der ganzheitlichen sinnorientierten Methode nach Franz Klett erschlossen und erarbeitet. 2. Workshop „Wut tut gut“ – Arbeit mit bibliodramatischen Elementen im Elementarbereich In diesem Workshop wurde die Geschichte der Tempelreinigung (Matthäus 21) durch Eingangsritual, Körperübung, Stellgeschichte und abschließendem Schlussritual erarbeitet. Birgit Brokate und Helga Falldorf |
| | Ev. – luth. Kindergarten Scharringhausen Scharringhausen 14, 27245 Kirchdorf Birgit Brückner – Ihlo Tel. 04273 / 423 Fax: 04273 / 963459 E-Mail KTS.Scharringhausen@evlka.de |
Im September haben wir uns im Kindergarten mit dem Thema „Schöpfung“ befasst. Wir haben ein Bilderbuch zur Geschichte betrachtet, eine große Wandcollage für unseren Flur erstellt und die Lieder „Danke für diesen guten Morgen“ sowie „Du hast uns deine Welt geschenkt“ gesungen. Mit einigen Kindern wurde die Schöpfungsgeschichte noch weiter verdeutlicht. Sie wurden eingeladen, sich um ein großes rundes, schwarzes Tuch zu versammeln. Anschließend haben wir uns überlegt, wie dieses leere, dunkle Tuch auf uns wirkt und wie wir uns fühlten, wenn unsere Erde so leer wäre. Außerdem wurde besprochen, was Gott für uns seine Erde geschaffen hat. Mit diesen Dingen wurde dann unser schwarzes Tuch gestaltet. Zum Beispiel wurde das Licht durch eine brennende Kerze dargestellt, der Himmel mit einem blauen Tuch. Wir haben ausprobiert, wie Erde und frisch geschlagenes Holz riecht, wie sich anfühlen und wie duften eigentlich Rossen? Wir haben überlegt, welche Tiere Gott uns geschenkt hat und was als letztes geschaffen wurden, die Menschen. Nachdem unsere Welt dann bunt und schön war, bekamen die Kinder die Möglichkeit, für sich eine eigene kleine Welt zu gestalten. Zur Verfügung standen den Kindern Blumen, Steine, Herzen, verschiedene Tiere, goldene Wellpappstreifen, Eicheln, Kastanien, Muscheln, Baumrinde, Astscheiben und Glasnuggets. Zum Abschluss haben wir unserer Hände gefaltet und ein Dankgebet gesprochen. Leider mussten die kleinen Welten der Kinder und auch die große Welt wieder aufräumt werden, aber jedes teilnehmende Kind hat ein Foto zur Erinnerung bekommen. Diese Methode ist eine intensive, sinnorientierte, ganzheitliche Pädagogik (nach Franz Klett), religiöse Geschichten zu verdeutlichen und zu vertiefen. Sie bietet eine Auseinandersetzung mit biblischen Texten, die den Menschen mit all seinen Erfahrungen, Sinnen und Gefühlen berücksichtigt. |


